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Die 6. Dimension  (Teil 2)  Höllensturz

Betrachtet man die „Welt“ unter dem obersten Aspekt der Ordnung, stellt man fest, dass offensichtlich etwas diese Ordnung stört. Eine Macht funkt dazwischen. Die Ordnung an sich lässt es augenscheinlich zu, dass wesentliche Strukturen aus Sicht der jeweils oberen Ebene unbedeutende Rollen einnehmen. Was wäre wenn das Prinzip umgekehrt würde? Die Ordnung kennt nur eine Richtung

Man stelle sich auf der untersten Ebene folgendes vor. Der Punkt oder die Linie in deren Bedeutung aus Sicht der 2. Dimension könnte die Bedeutungslosigkeit in eine Bedeutung transformieren, die ihn innerhalb der 2. Dimension in ein solches Gewicht bringen würde, dass er sich in einer Art bestimmenden Position wähnen könnte. Somit wäre dieser Punkt der Ausgangspunkt für jede Linie oder Fläche. Alle 2 dimensionalen Elemente würden sich diesem Punkt quasi unterordnen. Die Gestaltung der 2. Dimension wäre von diesem Punkt abhängig. Das gleiche würde daraus durch die Bedeutungsumkehr für die 3. Dimension folgen. Führt man das Prinzip der Ordnung in die Umkehrung ändert sich das gesamte System. In der 4. Dimension würde der Raum die Übergeordnete Rolle einnehmen und in der 5. Ebene hätten wir plötzlich die „Zeit“ in einer Bedeutung. Auf der 6. Ebene käme die Energie zum Zuge, die gesamte „Liebe“ würde durch den einen Impuls bestimmt und nochmal weiter OBEN würde das Wissen die Ewigkeit kontrollieren.

Danach wäre die Sprache unter Kontrolle einer einzigen Ewigkeit und „Sinn und Bedeutung“ würden die grundgelegte Ordnung in das Chaos stürzen. Auf jeder Ebene gäbe es plötzlich ZWEI Richtungen und damit ist die Dualität erschaffen. Auch in uns, da wir das ganzheitliche Konstrukt verkörpern.

In letzter Konsequenz wäre die EXISTENZ des Schöpfers in Frage gestellt, man könnte Ihn verleugnen!

Der Schöpfer hatte einen klaren Plan, ein klares Konzept. Die 6. Dimension ist die Ebene, von wo aus Inhalte in das Konzept einfließen. Die Anreicherung von Wissen, erhält  auf der Ebene der Impulse, die Energie die in die 5. Dimension gesendet werden, transportiert über ein absolutes bedeutungsloses Minimum an Materie. Hier beginnt die materielle Gestaltung der Ordnung und genau dieses Minimum an Materie „manifestiert“ das Wissen. Um der Richtung innerhalb der Wissensbeschaffung eine Richtung zu geben, muss eine Instanz innerhalb der Dimension existieren, welche die Richtung vorgibt und auch weiß, wann ein Impuls gestartet werden und wohin er gesendet werden muss. Diese Instanzen sind quasi der Unterbau einer auf Wissen gestalteten materiellen „Welt“. Eine Art „Sicherung“ oder auch „Starthilfe“. Vermittler, Sender oder Informant wäre wohl die korrekte Bezeichnung, eine weitere Bezeichnung lautet auch „Bote“. Um überhaupt die Fähigkeit der Erkenntnis zu besitzen, wann, wohin und wie ein Impuls gesendet werden muss, müssen diese Instanzen über ein Bewusstsein verfügen und sie müssen die Information und Eigenschaften aller übergeordneten Ebenen besitzen, auch die der Ordnung selbst. Sie müssen in einer Wesenheit geordnet sein und es muss eine große Anzahl von Wesenheiten existieren, wenn man bedenkt wie viel „Wissen“ sich durch Gedanken in nur einer Stunde anhäufen kann. Der Schöpfer gab ursprünglich die Liebe in Ihrer absoluten reinen Form als Quelle der Impulse vor. Die Aufgabe der Boten war die Wachsamkeit über die „Art“ des „Wissens“ zu leisten, sozusagen die Ablage der Information und einzugreifen, um Botschaften zu verkünden.

Die Dualität oder Polarität war ursprünglich nicht vorgesehen.

Und hier sind die Boten:

Einer der frühesten christlichen Texte, in dem sieben Erzengel erscheinen, ist das koptische „Buch der Einsetzung des Erzengels Gabriel“, das nach dem 6. Jahrhundert entstanden ist. Dieses berichtet, wie Gott nach den Erzengel Michael und Gabriel die fünf Erzengel Raphael, Suriel, Zedekiel, Zalathiel und Anael einsetzt.

Obwohl die katholische Kirche nur drei Erzengel anerkannt und Gebete, in denen andere Engel erwähnt werden, verurteilt hat, sind nichtkanonische Erzengel auch im westlichen Teil Europas weiter verehrt worden. Ein kurzer Text, der in der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek (Codex 174) aufbewahrt wird und aus der Zeit vor Ende des achten Jahrhunderts stammt, nennt die folgenden sieben Erzengel: Gabriel, Michael, Raphael, Uriel, Raguel, Barachiel und Pantasaron. Der Text, der mit Nomina archangelorum („Die Namen der Erzengel“) überschrieben ist, erklärt, in welchen Situationen man jeweils der einzelnen Erzengel gedenken solle: Wenn es donnere, solle man an Gabriel denken, dann könne einem der Donner nicht schaden; wenn man die Hände hebe und an Michael denke, werde man einen erfreulichen Tag haben; wenn man im Kampf gegen Gegner stehe, solle man Uriels gedenken, dann werde man siegen; wenn man Brot und Trank zu sich nehme, solle man an Raphael denken, dann habe man immer Überfluss; Raguels solle man gedenken, wenn man unterwegs sei; Barachiels, wenn man vor einem mächtigen Richter stehe, dann werde man alles erklären können; und Pantasarons, wenn man sich bei einem Gastmahl befinde, dann habe man mit allen große Freude. Der Text war im Mittelalter sehr einflussreich, was sich daran ersehen lässt, dass die sieben darin genannten Erzengel und ihre Eigenschaften ab dem 12. Jahrhundert auch in mehreren anderen lateinischen, mittelhochdeutschen und englischen Texten erwähnt werden.

Philon von Alexandria (gest. 40 n. Chr.), der seine Werke auf Griechisch verfasste, interpretierte den archangelos als Führer der Engel und setzte ihn mit dem göttlichen Logos gleich.[7] In seiner Auslegung zum 15. Kapitel der Genesis schrieb er:

„Dem Erzengel und ältesten Logos hat der Vater, der Schöpfer des Alls, als auserlesenes Geschenk gegeben, dass er auf der Grenze stehe und scheide zwischen Geschöpf und Schöpfer. Er ist aber zugleich Fürbitter für das angstvolle Sterbliche bei dem Unvergänglichen und Offizier des obersten Kriegsherrn für das Untergebene. Er frohlockt über das Geschenk und thut es in stolzer Rede kund: ‚Und ich stand mitten zwischen dem Herrn und euch‘ (Num 16:48 EU); er ist nicht ungezeugt wie Gott, und auch nicht gezeugt wie ihr, sondern in der Mitte zwischen den Gegensätzen, beiden als Bürge dienend: dem Erzeuger dafür, dass niemals ein vollständiger Abfall des sterblichen Geschlechts eintrete, dem Erzeugten aber dafür, dass der gütige Gott nie sein eigenes Werk ganz vernachlässigen werde.“

– Philon von Alexandria: Quis rerum divinarum heres

Satan, als ursprünglicher Erzengel, hatte die Aufgabe des „Senders“, als „Bote“, er  wollte gottgleich sein, dem Schöpfer ebenbürtig. Er war ein „Wesen“ aus der 6. Dimension. „Satan“,“ Luzifer“, „Teufel“  sind die verschiedensten Eigenschaften zugeordnet worden. Bosheit, Verführung, Versuchung, als Herr über die Künste (…das Ablagefach :-)) ist er auch bekannt. Was allerdings nicht bekannt ist, ist sein Name. „Satan“, „Luzifer“ etc. sind keine Namen, es sind Beschreibungen, Titel. In vielen Überlieferungen war „Satan“ ein Engel. Ein Wesen, was sich der Tatsache eines Bewusstseins und einer freien Willenskraft klar wurde. Diese Erkenntnis lies es den Platz des Schöpfers beanspruchen, da es keinen Grund  für die einzige Berechtigung zur Schöpfungskraft gab.

Man stelle sich das vor, eine Wesenheit hat den Auftrag das Wissen zu koordinieren, erkennt den Plan des Schöpfers, eine „Welt“ in die Manifestation zu führen und als Herr der Künste will und soll es mitgestalten, es erkennt die Mechanismen der gesamten Struktur und seine ihm übertragene Eigenschaft des „Boten, es beruft sich auf dem ihm eigenen Willen und der Erkenntnis und beansprucht den Platz des Schöpfers, die ebenbürtige gleiche Position. Nach einem dreitägigen Krieg im Himmel, wird Satan auf die Erde gestürzt und rächt sich durch die „Lüge“ in Gestalt einer Schlange.

Dieses „Bildnis“ enthält ZWEI wichtige Informationen. Die erste Information ist die der „Schlange“.

Der Höllensturz ist die Herabsenkung des Engels aus der 6. an die Grenze zur 1. Dimension.

„Luzifer“ stammt aus dem lateinischen „lucifer“ und bedeutet „Licht bringend“, daraus wurde der „Lichtträger“ abgeleitet. Wenn ein Wesen, egal aus welcher Ebene es stammt „etwas“ bringen kann, so muss es zwangsläufig in der Lage sein, dieses „etwas“ zu beherrschen oder zu kontrollieren, und dies kann nur aus der übergeordneten Dimension heraus geschehen.

Betrachtet man die Vierergruppe der ersten überlieferten Erzengel, so fällt Einer davon etwas mehr auf als die Anderen.

  • Gabriel: „Meine Kraft ist Gott“
  • Michael: „Wer ist wie Gott?“
  • Raphael: „Gott hat geheilt“
  • Uriel: „Mein LICHT ist Gott“

Uriel ist der Regulator des „Lichts“. Die steuernde Einheit,  die den Impuls veranlasst und sendet…er bringt das „Licht“, er kann „Licht“ kontrollieren, und somit die Richtung der Energie bestimmen.

Das machte ihn zur nahezu wichtigsten regulatorischen Einheit auf Ebene 6.

Uriel findet sich kaum wieder in biblischen Schriften, es existieren auch sehr wenige Berichte über ihn. Im Vergleich zu den anderen Engeln“ wird er irgendwie nicht so sehr beachtet.

Uriel werden folgende Attribute zugeordnet:

  • Brennendes Schwert
  • Feuer in der Handfläche
  • Buch/ Schriftrolle
  • Sonnenscheibe

Er ist der Schutzpatron der „Konfirmation“, der „Kunst“ und der „Poesie“

Festtag in der westlichen christlichen Kirche: 29.September

Festtag in der östlichen christlichen Kirche: 8.November

In der Gematria ergibt „Uriel“ folgende Bezüge, wenn man den Namen und die kalendarischen Daten eingibt:

 

Kombiniert man die beiden Daten 29.9 und 8.11, so erhält man die Zahl 1110

Und dies ergab wirklich ein überraschendes Ergebnis.

Dazu noch weitere Deutungen, wie „The eye of the concealed one“, „Deus“ etc…

Aus dieser Sicht heraus, wäre der personifizierte, leibhaftige Satan tatsächlich durch den Namen einer Wesenheit, eines ehemaligen „Boten“  erkennbar.

Der „Höllensturz“ fand vor oder kurz nach der Schaffung der ersten Menschen statt, die „Schlange“ war ja im Garten Eden schon da…

Uriel „stürzte“ von der 6. in die 1. Dimension, an die Grenze zur 2. Dimension, verkörpert durch die Schlange.

Die zweite wichtige Information ist die der „Lüge“.

Die Darstellung der Erschaffung des Menschen ist bezeichnend…Adam als ERSTER Mensch trägt die komplette Menschheit bereits in sich, aus IHM wurde das „Gegenstück“ dazu geschaffen. Er muss im Ursprung ein androgynes Wesen gewesen sein. Das bedeutet alles was in irgendeinem Gegensatz zwischen Mann und Frau sich erklären lässt war ursprünglich EINS. Es ist auch bezeichnend, dass VOR der Erschaffung des Menschen bereits von Mann und Frau gesprochen wird…die Planung war von Anfang an darauf ausgerichtet. EVA kann demzufolge nur ein Ergebnis der Planung sein. Dazu sollte man folgendes erachten. Wenn die Frau als Ergänzung in die Ordnung hineingegeben wird, warum sollte sich die daraus manifestierte Weiblichkeit in einem Gegensatz zur Männlichkeit befinden? Eine Ergänzung kann immer nur zu einem „Weiteren“ führen, und das kann nicht in einem Gegensatz stehen. Demzufolge wäre in der Mathematik die „2“ der Gegensatz zur „1“…wo läge da der Sinn?

Wenn dadurch eine Gegensätzlichkeit gegeben wäre, wäre die „2“ der Abschluss und das andere Ende der Zahlenreihe, die Zahlenreihe ist aber unendlich…daher kann keine Zahl im Gegensatz zu einer Anderen stehen. EVA entsteht aus ADAM heraus…sie ist eine Folge….und kann daher kein Gegensatz sein. Im anderen Fall wäre „LILLITH“ tatsächlich ein Gegensatz, da sie nicht als Folge aus Adam heraus geschaffen wurde, sondern parallel zu Ihm. Bekanntermaßen hat dieser wohl erste Versuch nicht gefruchtet, da es nicht in die Ordnung gepasst hat. „Lillith“ wurde wieder entfernt.

Die Ordnung kennt nur eine Richtung, einen Ausgangspunkt, eine Bedeutung. Das ist der Sinn einer Ordnung. Eine Polarität kann innerhalb einer Ordnung nicht vorhanden sein, sofern man nur eine Richtung vorgibt. Polarität ist im Sinne einer Ordnung mit einer Richtung also logischerweise Anfang und Ende zugleich.

Am Beispiel der Sprache, kann man dies erkennen. Sprache ist ein Konstrukt, unterworfen einer Ordnung und der Transmitter von „Sinn und Bedeutung“. Die Sprache entwickelt sich, erweitert sich, Wortschöpfungen, Narrative, Synonyme, Verben, Adjektive, Objekt, Subjekt und so weiter und so fort. Was sich allerdings nicht entwickelt oder verändert ist die vorgegebene Ordnung. Der Satzbau, die Grammatik ist das festgelegte Prinzip EINER Ordnung, welche als Grundlage die grenzenlose Entwicklung des Inhaltes nicht begrenzt oder behindert. Wo findet man in dieser Struktur eine Polarität? Ganz recht, – nirgends! Dieselbe Erscheinung findet sich auch am Beispiel der „Wärme“. Sprachlich definieren wir die Abwesenheit von Wärme als Kälte. Das Grundprinzip der Wärme kennt jedoch keine Kälte, sondern nur einen „absoluten Nullpunkt“ von dem aus sich die Wärme ausbreitet oder zu dem sie sich zurückzieht, je nach Intensität. „Kalt“ müsste trefflich als „weniger warm“ beschrieben sein.  Hier existieren keine Gegensätze, sie sind einfach nicht da. Maximal kann man die „Polarität“ dadurch beschreiben, dass der Ausgangspunkt zugleich der Endpunkt sein muss, unter Umkehrung der Richtung, die Richtung selbst kann nicht die Polarität sein, da vom Schöpfer nur eine Richtung vorgegeben war.

Zitat:

Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und nehme auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er die Erde bebaute, von der er genommen war.  Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die „Cherubim“ mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

Zitat Ende.

Der Schöpfer hatte offensichtlich NUR das Gute im Sinn und in der Bedeutung, sogar das EWIGE Leben war in Reichweite.  Und der gefallene Engel trug die „Lüge“ in die Ordnung.

 

Die 6. Dimension -Teil 1
Die 6. Dimension -Teil 2- Höllensturz
Die 6. Dimension -Teil 3- Glaube 
Die 6. Dimension -Teil 4- Der Spiegel 

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