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Die 6. Dimension  (Teil 5) Der Tod

Wir verstehen den Tod als etwas unausweichliches, unvermeidbares. Das Ende aller Tage und Zeiten.

In der „Welt der Dimensionen“ ist dies etwas unmögliches, um es kurz und knapp zu bewerten. Man mag anderer Ansicht sein, möge aber aufgrund der vorangegangenen Kapitel die Sicht auf den Tod aus einer anderen Perspektive erlauben.

Im Prinzip der Ordnung tritt der Mensch durch Zeugung in die materielle Welt über, ausgestattet mit dem „Licht des Lebens“. Betrachtet man den Werdegang des Körpers so ist auch dieser durch eine Ausbreitung in die vorgegebene Ordnung eingebettet. Aus zwei Zellen werden vier, aus vier Zellen werden acht, und so weiter. Mit Beginn der Ausbreitung beginnt auch das „wachsen“ der Energie.

Über das Leben hinweg werden Informationen angesammelt und abgespeichert…im Prinzip „wissen“ wir alle noch, wie unsere Mutter sich gefühlt hat, als wir noch mit ihr verbunden waren. Diese Information ist in uns, und genau diese Informationen besitzen keine Materie die von Bedeutung wäre. Sie sind auch nicht an eine Zeit gebunden. Sie sind einfach da. Da wir an das gesamte Wissen angeschlossen sind, untrennbar mit der Liebe vereint sind, sind diese gesammelten Informationen vorhanden und auch abrufbar. Sie existieren in und an der Grenze zur materiellen Welt, im ewig sich erweiternden Wissen.

Der Tod ist eine Information, erst einmal nicht mehr und nicht weniger.

Schon in der Schrift wird der Tod sehr früh erwähnt:

„…und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte. 9 Und Gott der HERR ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprießen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung, und auch den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.“

“ Aber die Schlange

  1.  war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?
  2. Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen; 
  3. aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt!
  4. Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! 
  5. Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!

Der Tod war nicht im Plan. Man könnte sich jetzt fragen, warum der Baum der Erkenntnis überhaupt vorhanden war, aber dies vermögen wir nicht zu beurteilen, eventuell war er als „Möglichkeit“ gegeben. Für den Beginn war er jedoch verboten.

Man stirbt, wenn man davon isst. Man stirbt, wenn man „Gut und Böse“ erkennt, so der Gedanke des Schöpfers offensichtlich.

Polarität und Dualismus als Ergebnis der Erkenntnis. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass der Tod erst durch eine Erkenntnis existiert. Damit wurde der Tod manifestiert als Gegensatz zum Leben. Im Prinzip hat der gefallene Engel dem Schöpfer gewaltig in die Suppe gespuckt, in dem er die Erkenntnis offenbart hat. Das Prinzip der Ordnung ist „Ausbreitung“. Der Tod steht diesem Prinzip jedoch entgegen, da er ein „Ende“ suggeriert und für uns auch dreidimensional manifestiert ist. Der Körper verschwindet…so scheint es…und wir mit. Wenn man voraussetzt, dass die Erkenntnis nicht eingeplant war und die „Welt“ und die Menschen sich ohne Unterscheidung von „Gut und Böse“ entwickeln sollten, so wäre für den ´Tod kein Bewusstsein vorhanden gewesen. Die Menschen hätten darüber keine Vorstellung entwickelt…und ewig im Kreise seiner Liebsten.

So ist der Tod eben nur eine Manifestation eines Glaubens, und dieser wird aufrechterhalten. Er wird „gelebt“ und als vorgegeben, quasi als Bedingung des Lebens selbst, gesehen – eine logische Erklärung für seine Existenz gibt es nicht.

Dr. Ulrich Warnke, ein Zeitgenosse der sich eingehend mit der Quantenspiritualtät beschäftigt, beschreibt den Menschen als“ leeren Raum“. Würde man die Masse des menschlichen Körpers auf seine wirkliche Masse reduzieren, also alles auf die Elementarteilchen Neutron, Proton und Elektron begrenzen, so wäre die wirkliche vorhandene Masse so gering, man müsste uns mit dem Mikroskop betrachten, um uns zu sehen. Wir sind die Repräsentation der gesamten Struktur der Ebenen, und der größte Anteil unseres Daseins ist nicht unser Körper, sondern unsere Energie, unser Wissen…welches wir in der gesamten 6. Ebene mit angereichert haben.

Das wirft dann natürlich die Frage auf, was ein Tod dann letztendlich ist?

Er ist ein Trugschluss! Ein Glaube der durch uns selbst manifestiert wird…in dem wir an eine Endlichkeit glauben, in dem uns eine Endlichkeit „verkauft“ wird. Man achte auf die Wertigkeit, die er genießt…wie er informativ transportiert wird. Der Tod ist eine gewollte Verherrlichung der Endlichkeit.

Man möge sich fragen ob es dafür einen Sinn oder eine Bedeutung überhaupt nur im geringsten geben kann.

Glaube ich an die „Endlichkeit“ oder glaube ich nicht daran und ist in meinem Glauben nur im Ansatz ein Zweifel feststellbar…?

Man geht durch sein Dasein jahrzehntelang und sammelt Erfahrung, Wissen, Emotion. Sieht sich mit Umständen konfrontiert und löst sie, Tag ein Tag aus, und das alles in einer Welt die vorgesetzt und von UNS entwickelt, gestaltet und weiterentwickelt wurde, was für einen Sinn sollte da ein Tod haben? Die Vorstellung einer „Endlichkeit“ wird implementiert, um unser Dasein „sinnlos“ erscheinen zu lassen, als zufällige Erscheinung. Genau dies ist aber niemals im Sinne des Schöpfers gewesen. Erst durch eine Lüge wurde der Tod manifestiert.

Wenn der größte Anteil unseres Daseins aus den oberen Ebenen, aus Energie und Wissen besteht, welche Bedeutung bleibt dann der Materie? Sie ist nur auf der dritten Ebene beherrschendes Element, warum klammert sich ein ganzheitliches Wesen an seinen geringsten Anteil?

Der Tod ist Anfang und Ende zugleich, …gehen wir nicht ins Licht und kommen wir nicht aus dem Licht…? Menschen sind mit uns verbunden, manche verstehen sich von Anfang an, manche brauchen nicht zu sprechen, manche haben gleichzeitig mit anderen dieselben Ideen, manche kennen sich bevor sie sich kennen, – das alles sind die Hinweise auf die ewige Verbundenheit der Energie die uns allen gegeben ist. Ein ständiges (im)pulsieren der Energie, zeitlich bedeutungslos in einer Ewigkeit, die wir erleben und erfassen können in einer vorgegebenen Ordnung.

Leben IST Energie!

Wir gestalten, wir denken, wir stellen uns vor und erschaffen dabei so ganz nebenbei eine Welt, oh Mensch auf deinem Weg, wache über deine Gedanken.

Wir sind blind vor Information, erkennen nicht mehr unsere Fähigkeiten und glauben nicht an uns.

Stattdessen wählen wir ein Leben, fremdbestimmt, zum Zwecke der Kontrolle, um eine Welt zu gestalten die nicht unserer Natur entspricht…

Wir nehmen aus dieser Ebene nichts mit, nichts, jegliche Materie bleibt hier, wir trennen uns von ihr und werden wiederkommen, dies ist unsere Aufgabe, dies ist unsere Bestimmung, dies ist die Ordnung.

Richtet man die gestalterische Kraft und den Glauben auf eine Endlichkeit, so wird man sie erfahren, – auf allen Ebenen.

Dann wird er wahr, der Tod wird dann „real“ auf allen Ebenen.

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